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Heike Brehmer
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Heike Brehmer MdB: Urlaubskürzung gefährdet Wirtschaftsfaktor Tourismus Zu den aktuellen Forderungen nach der Kürzung des Urlaubsanspruchs erklärt die Harzer Bundestagsabgeordnete Heike Brehmer MdB: Eine Kürzung des Urlaubsanspruchs von Arbeitnehmern wäre wirtschaftlich kontraproduktiv. Diese Reduzierung würde zu massiven Umsatzrückgängen in der deutschen Tourismuswirtschaft führen. Die Tourismusbranche ist mit 2,8 Mio. Beschäftigten ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Deutschland, den wir nicht schlechtreden sollten. Wer Urlaub macht, sichert auch Arbeitsplätze, und die allermeisten davon in Deutschland. Deutschland ist mit Abstand das wichtigste Reiseziel unserer Bevölkerung, und auch Auslandsreisen sichern viele Arbeitsplätze bei deutschen Reiseveranstaltern und Transportunternehmen. So wurde der Zuwachs im Tourismusaufkommen Sachsen-Anhalts 2009 hauptsächlich von Besuchern aus dem Inland getragen. 93 Prozent der Gäste Sachsen-Anhalts kamen aus dem Inland. Ihre Zahl stieg gegenüber dem Vorjahr um 2,4 Prozent bzw. um 59 000. Sie buchten 1,2 Prozent bzw. 72 000 Übernachtungen mehr. Diese besonders positive Entwicklung darf nicht gefährdet werden. Die Idee, dass weniger Urlaub der Wirtschaft nutze, taucht seit Jahren immer wieder auf. Sie wird nicht dadurch überzeugender, dass sie alle Jahre wieder und mit Vorliebe im Sommerloch in die Diskussion geworfen wird. Der Zusammenhang ist keineswegs nachgewiesen oder eindeutig. So verzeichnen Bundesländer mit den besonders vielen gesetzlichen Feiertagen und damit auch den meisten Urlaubstagen ein hohes Wirtschaftswachstum und eine geringe Arbeitslosigkeit, während Bundesländer mit einer niedrigen Anzahl von Feier- und Urlaubstagen auch auf den hinteren Plätzen zu finden sind. Bei einem Vergleich Deutschlands mit anderen Ländern ist zu bedenken, dass Unterschiede etwa im Arbeits- und Steuerrecht erheblich mehr Einfluss auf das wirtschaftliche Wachstum haben als die Zahl der Urlaubstage. Heike Brehmer MdB unterstützt Aufbau einer Datenbank über die Lebensqualität in Altenpflegeeinrichtungen "Darf ich meinen Fernsehsessel mitnehmen?" "Ist es möglich, meine Mutter auch außerhalb von festgelegten Besuchszeiten zu sehen?" Diese ganz lebensnahen Fragen und Bedürfnisse von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen spielen bei der Suche nach einem geeigneten Pflegeheim - neben Informationen zur pflegerischen und medizinischen Qualität eines Altenheimes - eine entscheidende Rolle. Mit dem Projekt www.heimverzeichnis.de fördert das Bundesverbraucherschutzministerium den Aufbau einer unabhängigen bundesweiten Datenbank im Internet mit umfassenden Informationen über die Lebensqualität in Altenpflegeeinrichtungen. Durchgeführt wird das Projekt von der Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungseinrichtungen im Alter und bei Behinderung (BIVA) e. V. "Eine Teilnahme an der Prüfung durch Gutachter des Heimverzeichnisses lohnt sich", sagt die Harzer CDU-Bundestagsabgeordnete Heike Brehmer. Nach einer erfolgreichen Begutachtung bekommen die Heime den "Grünen Haken" als Nachweis für die Verbraucherfreundlichkeit ihres Betreuungskonzeptes und ihrer Leistungen überreicht. Für die Vergabe des "Grünen Hakens" wird die Lebensqualität einer Altenpflegeeinrichtung in den Bereichen Autonomie, Menschenwürde und Teilhabe bewertet. "Zeigen Sie den Betroffenen und ihren Angehörigen hier in der Umgebung, wie ernst Sie Ihre Bemühungen um eine hohe Lebensqualität nehmen und bewerben Sie sich um einen "Grünen Haken", lädt Heike Brehmer MdB die Alten- und Pflegeheime aus der Region ein. Seit der Freischaltung der Datenbank unter www.heimverzeichnis.de im Februar 2009 können sich Altenheime zur Begutachtung ihrer Lebensqualität anmelden. Bisher haben über 1000 Heime diese Chance genutzt und sich an diesem Projekt beteiligt. Damit haben deutlich mehr Altenheime die Chance genutzt, ihre Lebensqualität durch die speziell geschulten, ehrenamtlichen Gutachterinnen und Gutachter des Heimverzeichnisses bewerten zu lassen, als bei vergleichbaren Projekten auf freiwilliger Basis. Das gesamte Projekt wird wissenschaftlich vom Institut für soziale Infrastruktur (ISIS) begleitet. Über ihre Beteiligung am Begleitgremium des Projektes unterstützen die Bundesorganisationen der Heimträger, die Heimaufsicht, die Pflegekassen und verschiedene Verbraucherorganisationen das Heimverzeichnis. Konzeptionelle Grundlage für die Kriterien bilden die WHO-Faktoren der Lebensqualität pflegebedürftiger Menschen" die Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen, das Grundgesetz, das Sozialgesetzbuch sowie das Heimgesetz. Während der Förderungsphase bis Ende August 2011 ist die Begutachtung für die teilnehmenden Heime kostenlos. Unter www.heimverzeichnis.de finden Sie weitere Informationen. |
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